Die heute genutzten Gebäude in der Alt Ruppiner Allee sind Teil eines großen Gebäudekomplexes, welcher in den Jahren 1935/36 für die deutsche Wehrmacht als Panzerkaserne erbaut wurde. Diese Bestimmung behielt er bis 1945.

Nach der Zerschlagung des Faschismus wurde der Komplex durch die Rote Armee bezogen und war für die Bevölkerung nicht zugänglich. Mit der Wende wurde neben der Schließung des Flugplatzes auch die Räumung der Panzerkasernen zügig betrieben. Erste Überlegungen, die Kasernen als Wohnraum umzuwidmen, scheiterten an der Architektur der Unterkünfte.

Im Jahre 1991 wurde die Idee geboren, für den Altkreis Neuruppin einen zentralen Standort für die Berufsschulen zu errichten. Zum damaligen Zeitpunkt bestanden in dieser Region 5 Standorte für Berufsschulen mit einer zum Teil sehr schlechten Bausubstanz. Auf der Suche nach einem geeigneten Standort wurde sehr schnell der Bereich der Panzerkaserne erkannt.