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Vormerken!

 

Tag der offenen Tür

18. Februar 2012

von 9:00 bis 12:00

 

Oberstufenzentrum OPR

Alt Ruppiner Allee 39

Tel: 03391 769 0

Fax: 03391 769 247

www.oszopr.de

 

Präsentation aller Abteilungen in den Häusern A, B, C und D

 

Sie fragen - wir antworten

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch

 

 


 

7.  B A U S T E L L E N – T A G U N G

 

23. November 2011

 

Protokoll

 

 


In der Woche vom 2. Mai bis 6. Mai 2011 führte der Musikkurs der 12. Klasse ein Radioprojekt durch. Das Ergebnis war eine produzierte Radiosendung.

 

Radio

 

 


 

Bewerbungstermine

 

Berufliches Gymnasium

 

27. Februar - 2. März 2012

 


 

Fachoberschule (alle Fachrichtungen)

 

 

1. Februar - 25. Mai 2012

 


 

Berufsfachschule/

Sozialwesen in der Fachschule

 

 

1. Februar - 25. Februar 2012

 


 

konkrete Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben

 

 


 

 

 

Das ist das Lernumfeld des OSZ

 

 

 

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OSZ

 

 

 

 

 

Kerstin Kuzia im OSZ

 

Eine Überschrift, die so neu nicht ist, denn die Zeitzeugin Kerstin Kuzia weilte am 12. und 13.1 2012 bereits zum 3. Mal bei uns. Die Klassen FOS 10/2, FSE 11 und die GOST 11 waren aufmerksame Zuhörer und interessierte Gesprächspartner.
Kerstin Kuzia hat einige Jahre ihrer Jugend zu DDR-Zeiten im Jugendwerkhof, davon 4 Monate im geschlossenen Jugendwerkhof Torgau zugebracht.
Was ihr während dieser Zeit angetan wurde, ist für uns heute kaum vorstellbar.

 

Bild Kuzia 1
Bild Kuzia 2
Bild Kuzia 3

 

Schülerfeedback:

 

„Liebe Frau Kuzia, Sie haben es mir ermöglicht, einen Einblick in die Situation der Heime, sowie der offenen und des geschlossenen Jugendwerkhofes zu bekommen. Dafür möchte ich mich bei Ihnen bedanken.“ Jennifer

 

„Ich finde es einfach bemerkenswert, wie Sie heute mit der Sache umgehen, auch wenn es immer noch Themen gibt, über die Sie nicht reden können. Es ist wichtig, dass Menschen wie Sie anderen helfen.“ Charleen

 

„Dass, was dort alles mit Menschen gemacht worden ist, ist einfach nur grausam und so etwas darf nie wieder passieren.“ Theresa

 

„Die meisten Jugendlichen heute sind schon von kleinen Dingen oder Ereignissen überfordert. Deshalb kann ich mir nicht einmal ansatzweise vorstellen, so etwas zu durchleben und dann auch noch die Kraft zu haben, in der Öffentlichkeit darüber zu reden und anderen zu helfen. Aus diesem Grunde habe ich großen Respekt vor Ihnen.“ Nico

 

„ Viele Sachen, die angesprochen wurden, waren für mich schockierend und unvorstellbar…“ Christian H.

 

„Die ausführliche Beschreibung davon, wie die Betroffenen noch heute unter den Folgen leiden, hat mir am meisten gezeigt, wie schlimm das alles damals war.“ Florian

 

„…Des Weiteren kann ich nicht verstehen, was in den Köpfen dieser herzlosen, so genannten Erzieher vor sich ging…“ Markus

 

„Ich finde es auch sehr bemerkenswert, dass Sie sich so sehr für die anderen Opfer dieses Systems einsetzen.“ Melissa

 

Spannend fand ich auch, was Sie über die Erziehung Ihrer Kinder berichtet haben. Ich hätte mir gewünscht, dass das meine Eltern hören könnten.“ Max

 

 

 


Skilager 2012 in Brixen

Bild 1  Skilager

 

Wie jedes Jahr in der zweiten Januarwoche sind wir mit 21 Personen um 5.00 Uhr am Samstag den 07.01, nach Brixen gestartet. Nach einer zwölfstündigen Fahrt mit dem Bus, konnten wir uns in den Zimmern der Pension „Sonnenhof“ einrichten.
Am nächsten Tag ging es schon ab auf die Piste. Ein ziemliches Chaos herrschte in dem Skiverleih, doch als jeder seine Ausrüstung hatte, konnte es los gehen. Frau Paul, die „Skilageroberbeauftragte“ lehrte den Anfängern die ersten Schritte des Skifahrens. Jeden Vormittag der Woche versuchte sie ihnen in einem Crashkurs so gut wie es ging, das richtige Fahren beizubringen. Nachmittags hieß es dann „just for fun“ d.h. Jeder konnte das Gelernte für sich alleine ausprobieren und die Pisten bewältigen. Und so konnten sich die Anfänger auch etwas bei den Vorgeschrittenen abgucken.
Auch die Snowboarder zeigten große Fortschritte. Keiner konnte sagen nicht den Berg herunter gekommen zu sein.  
Neben Frühstück und ein meist Viergänge-Abendessen, gab es auf der Piste etwas Warmes zum Mittag. Langweilig wurde es uns nicht, denn am Dienstag und Mittwoch haben wir uns wieder auf neue Pisten eingestellt und diese bezwungen. Da wir zwischen 17 und 19 Uhr wieder in der Pension waren, gab es am Abend viel Freizeit. Der Mittwochabend wurde für Freiwillige mit einem Besuch der Schwimmhalle gestaltet. Ansonsten wurden die Abende mit der Gruppe zusammen sitzend, auf den Zimmern oder in den Freizeiträumen mit Tischtennis, Kicker oder Billard verbracht. Der letzte Tag war der Donnerstag, den wir alle in einer Pizzeria ausklingen ließen und noch eine besondere Ehrung bekamen. Jeder Einzelne bekam eine Urkunde und wurde auf einen Namen getauft, den man bis zum nächsten Jahr trägt. Auch die Lehrer bekamen natürlich einen Namen. Die Rückfahrt am Freitag fiel allen schwer, doch die Freude auf das nächste Jahr steigt.

Wir bedanken uns bei Frau Paul, die das Skilager jedes Jahr auf die Beine stellt und uns eine unvergessliche Woche bereitet hat. Auch bei Herrn Müther, der als Betreuer mitgefahren ist, bedanken wir uns für die schöne Woche. Die Vorfreude auf das Skilager 2013 ist groß.

Nadine Fleischer

 

Bild 2 Skilager
Bild 3 Skilager
Bild 4 Skilager

Tradition am OSZ OPR

Bild 8 Skilager

Die Flucht in den Winter

Bild 5 Skilager
Bild 6 Skilager
Bild 7 Skilager

 

 


 

Der Versuch zu verstehen

 

15 Schüler der FOS 10/3 weilten vom 3.-7.12.2011 in Polen. Die kleine Stadt Oświecim erwies sich als ganz normale polnische Kleinstadt, die keines der Bilder, die man mit Auschwitz, in Verbindung bringt, bestätigt.
Ziel unserer Studienfahrt war es, im gemeinsamen Erleben, Nachdenken, Sprechen und Handeln einer Vergangenheit zu erinnern, die niemals in Vergessenheit geraten darf.
Wir fühlten uns durch langfristige Beschäftigung mit dem Thema gut vorbereitet. Als wir dann aber in Auschwitz das weithin bekannte Tor mit der Aufschrift ARBEIT MACHT FREI durchschritten, hing doch jeder mehr oder weniger seinen eigenen Gedanken nach.
Die Ausstellung in den gut erhaltenen Häuserblöcken, angereichert mit Informationen unseres Guides, erwies sich als sehr informativ und eindrucksvoll.

Auschwitz Birkenau, das ist ein Ort, der so groß ist, dass man es sich nicht vorstellen kann; ein Ort, an dem so viele Menschen unter so furchtbaren Bedingungen leben mussten, dass die Vorstellung davon unmöglich ist; ein Ort, an dem man sieht, zu welchen Taten Menschen fähig sind.                
In Birkenau wird man sich der furchtbaren Dimension der Judenverfolgung durch die Nazis bewusst: Baracken soweit man sieht! Alles war genauestens durchdacht: was nach der Ankunft mit den Häftlinge passierte; wie sie untergebracht waren; was sie zu Essen bekamen; wann sie zur Arbeit gingen und sogar wie sie sterben sollten.
Diese genaue Planung, die Größe des Lagers und die furchtbaren Lebensbedingungen haben uns am meisten schockiert. Am Ort eines so schrecklichen Verbrechens zu sein, ist schon furchtbar, doch, wenn man sich solche Orte nicht anguckt, geraten sie in Vergessenheit und das wäre sehr schlecht.
Nachdem wir das Konzentrationslager Auschwitz und Auschwitz-Birkenau besucht hatten und die Orte, an denen so viel Schreckliches und Grausames passierte, mit eigenen Augen gesehen hatten, hat man natürlich auch ein bisschen Angst, dass so etwas noch einmal passieren könnte. Doch kann man auch eine Menge Hoffnung schöpfen, da sich viele Menschen und Einrichtungen dafür einsetzen, dass sich so etwas nicht wiederholt. Hoffnung machte uns auch, dass sich Zeitzeugen, wie Wilhelm Brasse dazu bereit erklären, mit Jugendlichen zu sprechen, ihnen über ihre schreckliche Vergangenheit zu berichten und dass sie insbesondere deutschen Jugendlichen nicht mit Hass oder Abneigung gegenübertreten.
Dieses Zeitzeugengespräch mit dem 94jährigen ehemaligen Fotografen von Auschwitz erachten wir als den Höhepunkt unserer Fahrt.
Herr Brasse erzählte uns, dass er die Deutschen nicht hasse, da nicht alle Deutschen schlecht seien und waren. Er ermutigte uns außerdem dazu, für ein vereintes Europa einzutreten. Wir hoffen, dass sich viele Menschen und vor allem auch Jugendliche Auschwitz ansehen und daraus lernen, damit so etwas nie wieder geschieht.

 

Diese Exkursion wurde zum größten Teil mit Mitteln aus der Werkstatt für Demokratie und Menschenrechte für uns organisiert.

 

Auschwitz
Auschwitz
Auschwitz
Auschwitz
Einige Bildeindrücke vom Besuch des Lagers Auschwitz
Auschwitz
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Auschwitz

 

 

Haus der Wannseekonferenz


 
Am 1.11.2011 fuhr die Klasse FOS 10/3 mit ihrer Klassenlehrerin Frau Grünberg nach Berlin, um sich dort im Haus der Wannseekonferenz intensiv auf die im Dezember bevorstehende Reise nach Auschwitz vorzubereiten.

In der heutigen Gedenkstätte bekamen wir eine sehr interessante Führung durch die Ausstellungsräume.
Im Anschluss daran zogen wir uns in Seminar- bzw. Bibliotheksräume zurück um in kleinen Gruppen spezielle Themen zu bearbeiten. Darin ging es unter anderem um die Verfolgung und Ermordung der Juden oder um die Geschichte des Nationalsozialismus im Allgemeinen und dem Konzentrationslager Auschwitz im Besonderen. Interpretierend haben wir uns auch mit Fotos aus der damaligen Zeit auseinander gesetzt.

In der Pause konnten wir das herrlich milde Herbstwetter am See genießen.
Im abschließenden Plenum haben alle Gruppen ihre Ergebnisse vorgestellt und bestätigt, dass sie durch diesen Tag interessante Neuigkeiten zu ihrem vorhandenen Wissen über Konzentrationslager ergänzen konnten. Auch kam zum Ausdruck, dass wir nun noch motivierter nach Auschwitz fahren um diese Theoriekenntnisse durch den praktischen Kontext zu unterlegen.